Der Arbeitgeber zahlt, die Mitarbeiter werden versorgt wie Privatpatienten: Auf dieser Seite finden Sie alles Wesentliche zur bKV, ohne Versicherungsdeutsch.
bKV-Rechner startenDie betriebliche Krankenzusatzversicherung (kurz bKV) ist eine Zusatzversicherung, die der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter abschließt und bezahlt. Sie ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung um Leistungen, die sonst Privatpatienten vorbehalten sind. Der Betrieb schließt dafür einen Gruppenvertrag mit einem Versicherer, die Mitarbeiter müssen nichts beantragen und nichts vorstrecken.
Die Bausteine wählt der Arbeitgeber, typisch sind: Zuschüsse zu Zahnersatz und Zahnreinigung, Sehhilfen, erweiterte Vorsorgeuntersuchungen, Chefarztbehandlung und Zweibettzimmer im Krankenhaus, Heilpraktiker-Leistungen und ein Facharzt-Terminservice. Viele Anbieter bündeln das als Gesundheitsbudget: Jeder Mitarbeiter verfügt über einen festen Jahresbetrag und setzt ihn dort ein, wo er ihn braucht.
Der entscheidende Unterschied zur privaten Zusatzversicherung: Im Gruppenvertrag entfallen Gesundheitsfragen und Wartezeiten in der Regel komplett. Auch Mitarbeiter mit Vorerkrankungen sind vom ersten Tag an versichert. Das macht die bKV zu einer Leistung, die wirklich bei allen ankommt.
Versichert sind die Mitarbeiter, die der Arbeitgeber anmeldet, das kann die ganze Belegschaft sein oder eine klar definierte Gruppe (etwa nach Betriebszugehörigkeit). Je nach Anbieter können Familienangehörige gegen Eigenbeitrag hinzukommen. Beim Ausscheiden aus dem Unternehmen endet der Schutz in der Regel, viele Tarife bieten dann eine private Fortführung an.
Moderne bKV-Tarife erstatten nicht nur Kosten, sie helfen auch beim Zugang zur Versorgung. Der Funk bKV-Gesundheitsservices-Monitor 2026/2027 zeigt: 16 von 17 untersuchten Versicherern bieten ein Gesundheitstelefon sowie einen Facharzt- und Terminservice an, 14 zusätzlich telemedizinische Sprechstunden. Jeweils elf Anbieter unterstützen bei der Organisation von Pflege oder bieten eine Mentalberatung an, teils rund um die Uhr und mehrsprachig. Häufig können auch Angehörige die Services nutzen. Welche Services ein Tarif enthält, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter deutlich und fließt deshalb in den Anbietervergleich ein.
Versicherer mit Gesundheitstelefon und Facharzt-Terminservice
Versicherer mit telemedizinischen Sprechstunden
Versicherer mit Pflegeservice und Mentalberatung
Rechnungen werden digital per App oder E-Mail eingereicht
Quelle: Funk bKV-Gesundheitsservices-Monitor 2026/2027 (17 ausgewählte bKV-Versicherer, keine Vollerhebung des Marktes); Digitalquote laut Funk bKV-Reporting-Guide 2026.
Zum AnbietervergleichKörperlich fordernde Arbeit heißt mehr Ausfallrisiko. Vorsorge und schnelle Facharzttermine zahlen sich hier doppelt aus.
Kleine Teams spüren jeden Ausfall sofort. Die bKV bindet qualifizierte Fachkräfte, die überall gesucht werden.
Im Wettbewerb um Talente zählt das Gesamtpaket. Ein Gesundheitsbudget hebt Ihr Angebot von Gehaltstabellen ab.
Ab dieser Größe werden Ausfallkosten strategisch. Die bKV wirkt messbar auf Krankenquote und Arbeitgebermarke.
Welche Leistungen passen zu Ihrer Belegschaft, welches Budget zu Ihrem Betrieb?
Michael Letsch stellt über 25 Anbieter neutral gegenüber, kein Anbieter zahlt für eine Platzierung.
Gruppenvertrag abschließen, Mitarbeiter digital anmelden, fertig.
Ihre Mitarbeiter reichen Rechnungen per Foto ein, Sie verwalten nichts.
Der bKV-Rechner zeigt Ihnen in zwei Minuten, was ein Gesundheitsbudget kostet und was es gegenüber einer Gehaltserhöhung spart. Lieber direkt sprechen? Michael Letsch berät persönlich: bKV-Beratung in Freiburg und Baden-Württemberg.
Kostenlos, ohne Anmeldung